Pressemeldung Februar 2012

 

Einfach Entspannen - aber richtig
Das Einmaleins des Thermalbadens

Burg, 14.02.2012. Bei den kalten Temperaturen des Winters verbringen viele Menschen ihre Zeit in beheizten Räumen oder an einem warmen Kaminfeuer. Ein Thermenbesuch kann in dieser Zeit wahre Wunder wirken. Beim Bad im warmen Wasser wirken jedoch unterschiedliche Faktoren besonders intensiv auf Körper und Organismus. Um den Aufenthalt effektiv und erholsam zu gestalten, ist die Einhaltung einiger Regeln empfehlenswert.

Langsam aufwärmen mit Ruhepausen
Eine Befragung in den Bädern der Kannewischer Collection ergab, dass Neulinge, aber auch Kenner, beim Baden häufig dieselben Fehler machen. Als Abteilungsleiterin des SoleBads in der Spreewald Therme in Burg, ist Steffi Fischer Expertin auf dem Gebiet des Thermalbadens. „Geht es ins warme Wasser, spüren viele nur die wohltuende Wärme, vergessen aber die starke Wirkung des Wassers“, weiß Fischer. Dabei ist gerade ein langer Aufenthalt in den heißen Becken nicht ratsam. „Wird mit dem kältesten Becken begonnen, kann sich der Körper an die hohen Temperaturen gewöhnen“, empfiehlt die Expertin weiter. Auch angemessene Ruhephasen sind besonders wichtig. „Der Körper muss sich von den hohen Temperaturen erholen können“, so Fischer. Denn das angenehm warme Bad führt zur Erweiterung der Blutgefäße, wodurch der Kreislauf beansprucht wird. Grundsätzlich ist das Thermalbaden ein entspannendes Bad. „Jeder, der sich sportlich betätigen möchte, sollte die hohen Wassertemperaturen meiden“, rät die Expertin.

Grundregeln der Entspannung
Um den Körper nicht unnötig zu strapazieren und mit dem Bad einen gesunden Effekt zu erzielen, empfehlen die Bäder der Kannewischer Collection, einige Grundregeln beim Bad im warmen Thermalwasser zu beachten:

1. Die Temperaturgewöhnung:
Der Besuch ist im „kältesten“ Becken zu beginnen. So kann sich der Körper langsam an die ansteigenden Temperaturen gewöhnen.

2. Keine Überanstrengung:
Maßvolles Schwimmen und Bewegen sind angesagt. Eine leichte Wassergymnastik vorab bringt den Körper in Schwung. Mit leichten Dehnübungen können Muskelkater und Verspannungen behoben werden.

3. Wechselwarme Bäder:
Zur Anregung des Kreislaufs wird das Thermalbaden durch wechselwarme Anwendungen ergänzt. Ein kurzer Besuch des Kaltbeckens oder die Abkühlung mit dem Kneippschlauch wirken kreislaufanregend und durchblutungsfördernd.

4. Die optimale Verweildauer:
Um Körper und Organismus nicht zu überlasten, wird pro Badegang ein Aufenthalt von 15 bis 20 Minuten empfohlen. Dennoch sollte auf die individuelle Wohlfühl-Zeit geachtet werden, die hiervon abweichen kann.

5. Ruhepausen:
Nach dem Bad muss der Körper ruhen. Dazu empfiehlt sich nach jedem Badegang eine 30-minütige Ruhepause. Diese können auch für kleine Snacks und zum Auffüllen des Wasserhaushaltes genutzt werden. Denn vor dem Bad sollte nicht zu viel oder zu wenig gegessen werden. Der gesamte Badbesuch sollte ebenfalls mit einer Ruhepause abgeschlossen werden.

 

Wörter: 415; Zeichen (inkl. Leerzeichen): 2.961

Download Pressemeldung Februar 2012

 

Pressekontakt

kalia kommunikation
Steffanie Siedler
Tieckstr. 38
10115 Berlin

Telefon:
030 2758175-11
Fax:
030 2758175-10

Direktmail

Wetter

Wetter
GutscheineReservierenPreise & Zeiten

Abendtarif

Jeden Di, Do und So ab 19 Uhr: 2 Std. bezahlen und 3 Std. entspannen, Preis: 13 Euro p. Erw. (außer Feiertags)